7B brachte „Andorra“ auf die Bühne und das Publikum zum Nachdenken

In den letzten Wochen hat die 7B Max Frischs Stück „Andorra“, in dem es um Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit geht, für die Oberstufe und die Eltern auf die Bühne gebracht. Was die Schülerinnen und Schüler der 7B in diesem Zusammenhang leisteten, lässt sich am besten mit einem Wort zusammenfassen: G-E-W-A-L-T-I-G!

Natürlich wurde eifrig während der Schulzeit geprobt, doch die Texte mussten während der Ferien erlernt werden. Auch fanden etliche Proben am Nachmittag statt, was bedeutet, dass die SchauspielerInnen ihre kostbare Freizeit investieren mussten. Das Produkt ließ jedoch schnell alle Mühen vergessen, denn die schauspielerische Leistung aller DarstellerInnen war sensationell. Jene, die keine Rolle ergatterten, leiteten die anschließende Diskussion beziehungsweise waren für Ton und Licht zuständig.

Das Publikum war ob des Schauspiels beeindruckt, die Eltern selbstverständlich enthusiasmiert. Vielleicht zum ersten Mal durften sie erkennen, dass hier Jugendliche auf der Bühne standen, die eine Meinung zu einem politisch topaktuellen Thema haben und diese auch in einer Diskussion vertreten.

Als Klassenvorstand der 7B möchte ich nicht meinen Stolz verhehlen, den ich empfinde, wenn ich diese jungen Leute auf den Brettern, die die Welt bedeuten, mit einer Energie und Leidenschaft spielen sehe, die ihresgleichen sucht und mir Gänsehaut bereitet.

Liebe 7B, metaphorisch gesprochen ziehe ich meinen Hut vor dieser Leistung: Chapeau!