Aspern gestern und heute: Ein Kooperationsprojekt mit dem Institut für Geographie der Universität Wien

In der Woche von 25. bis 29. Jänner 2016 stand für die 23 SchülerInnen der 5A Projektarbeit der besonderen Art auf dem Lehrplan: Unter der Obhut von 8 Lehramtsstudentinnen und -studenten für Geographie und Wirtschaftskunde und des betreuenden Ao. Univ.-Prof. i. R. Mag. Dr. Christian Vielhaber entwickelten die SchülerInnen im Rahmen des vorgegebenen Themas „Aspern gestern und heute“ gruppenspezifische Fragestellungen, die sie im Laufe der Woche mit unterschiedlichen Methoden untersuchten und bearbeiteten. Der spezielle pädagogische Ansatz (konstruktivistische Methode) sah dabei vor, dass die SchülerInnen möglichst eigenständig und selbstgesteuert an die Thematik herangingen. Dies war nicht nur für die SchülerInnen, sondern auch für die betreuenden Studentinnen und Studenten mitunter eine Herausforderung, da es sowohl für SchülerInnen als auch für (angehende) LehrerInnen ungewohnt ist, im Unterricht nicht permanent angeleitet zu werden bzw. „helfend“ einzugreifen. Für die KlassenlehrerInnen der 5A, die in diesem Projekt eine ebenso ungewohnte Beobachterrolle innehatten, ergaben sich einige sehr spannende Eindrücke. Gekrönt wurde die Projektwoche durch eine Präsentation der Gruppenergebnisse im Mehrzwecksaal vor Publikum. Die SchülerInnen präsentierten sehr eindrucksvoll auf kreative und professionelle Weise ihre Ergebnisse. Das anschließende Feedback fiel von allen Seiten sehr positiv aus. Die Projektwoche wird uns noch lange in guter Erinnerung bleiben. Daher freuen wir uns besonders darauf noch im April dieses Jahres zwei weitere schulisch-universitäre Kooperationsprojekte mit der 2B und der 2C durchführen zu dürfen.

Meinungen zum Kooperationsprojekt

Nicole, Studentin: „Das Kooperationspraktikum an eurer Schule hat mir wirklich sehr gut gefallen. Ich denke, es war sowohl für uns als auch für die SchülerInnen eine tolle Erfahrung, weil es ganz anders als der Schulalltag war.“

Vanessa, Studentin: „Ich bin sehr dankbar, dass ich die Chance hatte, eine Projektgruppe in der AHS Heustadelgasse zu leiten. Nach nur einer Woche musste ich mich schweren Herzens wieder von der Klasse und somit auch meiner Projektgruppe trennen. Das Erlebte wird mir jedoch ewig in Erinnerung bleiben!“

Stefan, Student: „Für viele wird ein konstruktivistischer Ansatz beim Lernen und Arbeiten in der Schule etwas sehr Positives sein, manchmal vielleicht etwas sehr Neues, aber Schule und Lernen müssen auch darauf aufbauen, dass die Erkenntnisse in den Köpfen der Lernenden durch ihr eigenes Denken und Verknüpfen von Gelerntem entstehen.“

Nicolas, Schüler: „Ich kenne mich jetzt besser in ganz Aspern aus, insbesondere die Verkehrssituation kenne ich genau. Außerdem konnte ich meine Fähigkeiten in verschiedenen Office-Programmen ausbauen.“

Sophia, Schülerin: „Ich habe gelernt, dass man aus einem kleineren Thema viel herausholen kann. Uns sind viele kreative Ideen eingefallen wie zum Beispiel Interviews mit Bewohnern Asperns durchzuführen oder einen kleinen Werbespot zu drehen.“

Karoline, Schülerin: „Ich habe gelernt vor einer etwas größeren Menschenmenge zu präsentieren und mit Power Point und Excel zu arbeiten.“