»MuT«: Motivation und (Lern-) Techniken

Jeder ersten Klasse steht pro Woche eine MuT-Stunde zur Verfügung, jeder 2. Klasse eine halbe. Manchmal finden geblockte Einheiten statt. Für die SchülerInnen ergibt sich dadurch aber keine zusätzliche Wochenstunde im Stundenplan.
Folgende Varianten sind möglich:
Die MuT-Lehrerinnen arbeiten

  • gemeinsam mit dem jeweiligen Klassenlehrer und der gesamten Klasse
  • örtlich getrennt mit der Hälfte der Klasse
  • örtlich getrennt mit Kleingruppen

Inhaltliche Schwerpunkte

  • Ordnungsrahmen und Lernumgebung: z.B.: Wie lese ich einen Stundenplan? Was gehört in die Schultasche? Wo verwahre ich meine Schulsachen in der Schule? Wie notiere ich die Hausübungen? Wie schaffe ich es, die erforderlichen Unterrichtsmaterialen bereit zu haben?
  • Rahmenbedingungen des Lernens: z.B.: Ernährung und Bewegung, Braingym
  • Lernplanung und Zeitmanagemen: z.B.: Termine und Kalenderführung, Einteilung des Lernstoffes, sinnvolle Hausaufgabenplanung, Balance zwischen „Lern“-Zeit und Freizeit
  • Motivation, Entspannung und Stressabbau: z.B.: Methode der progressiven Muskelentspannung, Autogenes Training, Selbstmotivation durch positive Gedanken und Belohnung
  • Lerntechniken (Schwerpunkt in der 2. Klasse): z.B.: Assoziations-Technik, Loci-Methode, Geschichtentechnik, Körperliste, ABC-Liste, Mindmap, Methodentraining nach Klippert.

MuT wird von den Schülerinnen und Schülern sehr positiv angenommen. Diese Altersgruppe ist offen dafür, neue Techniken zu erlernen und anzuwenden. Besonders in den Kleingruppen erhalten MuT-Lehrerinnen wichtige und interessante Informationen über das Lernverhalten der Schülerinnen und Schüler und können diese individuell – und dadurch effizient – beraten.