»MuT«: Motivation und (Lern-) Techniken
Jeder ersten Klasse stehen pro Schuljahr 16 Stunden MuT zur Verfügung. Die MuT-Stunden umfassen ganze, halbe oder kürzere Unterrichtseinheiten. Die MuT-Lehrer:innen kommen in reguläre Unterrichtsstunden. Dadurch ergibt sich für die SchülerInnen keine zusätzliche Wochenstunde im Stundenplan.
Die MuT-Lehrerinnen arbeiten
- gemeinsam mit dem/der jeweiligen Klassenlehrer:in oder dem/ der Klassenvorständ:in und der gesamten Klasse
- örtlich getrennt mit der Hälfte der Klasse
- örtlich getrennt in Kleingruppen
- mit einzelnen Schüler:innen
Inhaltliche Schwerpunkte
- Lernumgebung und Lernorganisation: z.B.: Wie gestalte ich einen angenehmen Arbeitsplatz zu Hause und in der Schule? Wie lese ich einen Stundenplan? Was gehört in die Schultasche? Wo verwahre ich meine Schulsachen in der Schule? Wie notiere ich die Hausübungen? Wie schaffe ich es, die erforderlichen Unterrichtsmaterialen bereit zu haben?
- Rahmenbedingungen des Lernens: z.B.: Ernährung und Bewegung (Aktivierungs- und Konzentrationsübungen)
- Lernplanung und Zeitmanagement: z.B.: Erstellen von Lernplänen (Wochen-/Monatspläne), Einteilung des Lernstoffes, sinnvolle Hausaufgabenplanung, Übungen zur Balance zwischen „Lern“-Zeit und Freizeit
- Motivation, Entspannung und Stressabbau: z.B.: Visualisierungsübungen zur Lernmotivation und zum Umgehen mit Prüfungsangst, Methoden der progressiven Muskelentspannung, Autogenes Training, Selbstmotivation und Reflexion durch positive Gedanken und Belohnung
- Lerntechniken: unterschiedliche Lernmethoden, z.B.: Assoziations-Techniken, Geschichtentechnik, Körperliste, ABC-Liste, Mindmap, Methodentraining nach Klippert.
MuT wird von den Schüler:innen sehr positiv angenommen. Diese Altersgruppe ist offen dafür, neue Techniken zu erlernen und anzuwenden. Besonders in den Kleingruppen erhalten MuT-Lehrerinnen wichtige und interessante Informationen über das Lernverhalten der Schülerinnen und Schüler und können diese individuell – und dadurch effizient – beraten.